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Prozesskostenhilfe

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Mahnbescheid

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Unterschiedlichste Gründe und Ursachen bringen Personen in eine Lage, die sie vor Gericht bringen. Ein gerichtlicher Prozess kann einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen und somit sehr hohe Gerichtskosten mit sich bringen. Dies setzt einen gewissen wirtschaftlichen Einkommens-Standard voraus, um alle anfallenden Kosten, sowohl Gerichts-, als auch Anwaltskosten begleichen zu können. Ist dieser Einkommens-Standard nicht gegeben, können die Kosten eines Gerichtsprozessen nur in den seltensten Fällen getragen werden. Steckt eine Person nun in solche einer Situation, exististiert die Möglichkeit eine Prozesskostenhilfe, auch Gerichtskostenbeihilfe genannt, zu beantragen. Hierbei wird es einkommensschwachen Personen ermöglicht trotz fehlender finanzieller Mittel mit Hilfe eines renommierten Anwalts vor Gericht zu gehen und rechtliche Anliegen zu klären.

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Prozesskostenhilfe – was ist das?

Wie der Name schon vermuten lässt spricht man bei der Prozesskostenhilfe um eine finanzielle Unterstützung bei einem gerichtlichen Prozess. Diese wird in erster Linie bei einkommensschwachen Gesellschaftsgruppen vorzugsweise in Erwägung gezogen. Das Ziel hierbei ist es, auch wirtschaftlich schwachen Menschen zu ermöglichen vor Gericht zu gehen und um ihr Recht zu kämpfen. Hierbei werden in der Regel neben den anfallenden Gerichtskosten ebenfalls die Kosten für einen Anwalt abgedeckt

Prozesskostenhilfe beantragen

Zunächst ist jede Privatperson dazu berechtigt die Prozesskostenhilfe zu beantragen. Hierfür gelten jedoch Voraussetzungen. Zu diesen Voraussetzungen zählt, dass die Gerichtskosten durch unterschiedliche persönliche oder auch wirtschaftliche Gründe nicht eigenständig getragen werden können. Außerdem muss die Wahrscheinlichkeit hoch sein, den Prozess zu gewinnen und das Ergebnis zugunsten des Betroffenen zu fällen. Somit kann gewährleistet werden alle anfallenden Kosten zu begleichen.

Wo beantragt man Prozesskostenhilfe?

Erfüllt die betroffene Person die Voraussetzungen, ist sie zur Prozesskostenhilfe berechtigt. Dies wird jedoch nicht automatisch durch einen Dritten durchgeführt, sondern muss eigenständig vorgenommen werden. Dies geschieht in Form eines Antrages auf PKH und muss beim zuständigen Gericht gestellt werden.

Mahnbescheid

 Der heutige Konsum der Menschen nimmt durch ständige Erneuerungen und Fortschritte in beispielsweise der Technologie immer weiter zu. In den meisten Fällen steigen die monatlichen Einnahmen jedoch nicht parallel mit an, sodass die Ausgaben sehr schnell die Einnahmen übersteigen können. Im gleichen Zug bedeutet dies, dass in vielen Fällen die Anhäufung von Schulden vorprogrammiert ist. Ist es Schuldnern nun aufgrund verschiedener Gründe nicht mehr möglich offene Rechnungen fristgerecht zu begleichen, folgen in der Regel relativ zeitnah Mahnungen. Diese Mahnbescheide dienen dazu, dem Gläubiger zu ermöglichen, seine noch offenen Rechnungen schnellstmöglich einzufordern und im schlimmsten Fall eine Zwangsvollstreckung veranlassen zu können.

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Kosten eines Mahnbescheides

Bei einem Mahnbescheid oder auch Mahnverfahren fallen unterschiedliche Kosten an. Diese setzen sich unter anderem aus der Zustellung des Bescheides und der Bearbeitung durch das Gericht zusammen. In einem weiterführenden Mahnverfahren fallen zusätzliche Kosten an, beispielsweise für den beauftragten Anwalt, für verschiedene Gebühren und auch für die Umsatzsteuer.

Mahnbescheid trotz Verjährung?

Im Allgemeinen gilt, dass Schulden nach 3 Jahren verjähren. Die Frist beginnt an dem Jahresende, an dem der Gläubiger Anspruch auf diese Zahlungen erhoben hat. Durch einen Mahnbescheid kann diese allgemeine Frist jedoch herausgezögert werden. Denn während eines solchen Bescheides bzw. Verfahrens, kommt es zu einem Pausieren der Verjährungsfrist. Sollte auf Basis eines Mahnverfahrens ein Vollstreckungsbescheid erzielt werden, verlängert sich diese Verjährungsfrist auf 30 Jahre.

Mahnbescheid – wie geht das?

Um einem Schuldner einen Mahnbescheid schicken zu können, muss dieser beantragt werden. Ein solcher Antrag kann eigenständig beispielsweise in großen Schreibwarengeschäften oder auch online erworben werden. Wurde ein entsprechender Antrag ausgefüllt, kann dieser an ein Vollstreckungsgericht oder das zuständige Mahngericht verschickt werden.

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