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Pfändungsfreibetrag

Pfändungsfreibetrag

Pfändungsgrenze

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Immer mehr Menschen häufen sich nach und nach einen immer größer werdenden Schuldenberg an. Dieser wächst einigen Personen schnell über den Kopf, sodass das monatliche Einkommen diesen nicht direkt wieder schrumpfen lassen kann. Dies hat oft die Folge, dass anstehende Forderungen nicht beglichen werden können und betroffene Gläubiger einen Antrag auf Zwangsvollstreckung stellen, um die noch offenen Forderungen einzuholen.

In dieser Situation sollte der Schuldner schnellstmöglich auf ein P-Konto wechseln, durch das ein Freibetrag gegeben ist, der durch Dritte nicht gepfändet werden kann. Dieser Pfändungsfreibetrag ist gesetzlich festgelegt und sichert dem Schuldner somit grundlegend die Existenz. Falls dieser nicht ausreicht, können teilweise Maßnahmen zur Erhöhung vorgenommen werden.

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Was ist ein Pfändungsfreibetrag?

Der sogenannte Pfändungsfreibetrag ist der Betrag, der jeder Person im Falle einer Pfändung zusteht. Dieser beträgt aktuell 1178,59 € monatlich, kann jedoch auch auf wöchentliche oder sogar tägliche Auszahlungen gesplittet werden. Handelt es sich beispielsweise um unterhaltspflichtige Personen, Personen mit Kindern oder ähnlichem, ist es möglich diesen Freibetrag neu berechnen und somit erhöhen zu lassen.

Was beinhaltet ein Pfändungsfreibetrag?

Die Pfändungsfreigrenze stellt das unpfändbare Einkommen eines Schuldners dar und soll diesem das Leben am Existenzminimum ermöglichen. Es beinhaltet demnach alle dem Schuldner zustehenden Verfügungen über Geld innerhalb eines Monats. Befindet sich der Arbeitslohn über dieser Freibetragsgrenze, wird der überschüssige Anteil gepfändet. Befindet er sich unterhalb der Grenze, ist der Lohn unpfändbar.

Wer setzt den Pfändungsfreibetrag fest?

Der jeweils aktuelle Pfändungsfreibetrag wird durch den Gesetzgeber beschlossen und aktualisiert. Reicht dieser nicht aus, kann der Betroffene durch jeweilige Bescheinigungen, beispielsweise vom Sozialamt, einer Schuldnerberatung oder dem Arbeitgeber, einen Antrag auf Erhöhung des Freibetrages stellen. Nach Genehmigung und Ausstellung, kann diese Bescheinigung bei der jeweiligen Bank eingereicht werden.

Pfändungsgrenze

Aufgrund unterschiedlicher Ursachen kommen einige Menschen in die Situation einer Zwangsvollstreckung und einer daraus folgenden Pfändung. Tritt dieser Fall ein, sollte schleunigst darüber nachgedacht ein bereits bestehende Giro-Konto in ein P-Konto umzuwandeln oder ein neues eröffnen zu lassen. Dieses gewährleistet dem Schuldner einen bestimmten Freibetrag – die sogenannte Pfändungsgrenze, die das Leben am Existenzminimum gewährleisten soll.

Diese Pfändungsgrenze ist ein festgelegter Grundbetrag, der in der Regel jeder Privatperson zusteht. Unter bestimmten Umständen und Voraussetzungen kann dieser Freibetrag jedoch neu berechnet und gegebenenfalls erhöht werden. Beispiele hierfür sind unter anderem unterhaltspflichtige Kinder, Rentner oder auch Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind.

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Pfändungsgrenze erhöhen

Grundsätzlich ist es möglich die Pfändungsfreigrenze zu erhöhen. Diese Erhöhung ist jedoch an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft. Somit ändert sich diese Freigrenze beispielsweise, wenn eine Person dazu verpflichtet ist, Unterhalt zu zahlen oder auch, wenn diese von einer anderen Person Unterhalt erhält. Je nach Fall wird die neue Höhe der Pfändungsgrenze festgelegt.

Wo liegt die Pfändungsgrenze bei Privatinsolvenz?

Gerät nun jemand in die Situation einer Privatinsolvenz, sollte in Betracht gezogen werden ein sogenanntes P-Konto, oder auch Pfändungsschutzkonto einzurichten. Hierbei werden die Einnahmen des Betroffenen in Höhe von aktuell 1178,59 € abgesichert und können demnach nicht von Dritten, wie beispielsweise Gläubigern oder Gerichtsvollziehern gepfändet werden. Alles, was über dieser Pfändungsgrenze liegt, wird von der Bank auf direktem Wege an die Gläubiger übermittelt.

Pfändungsgrenze mit Kind 

Sind im selben Haushalt nun unterhaltsberechtigte Personen, wie zum Beispiel Kinder oder Ehepartner vorhanden, verändert sich somit auch die grundsätzliche Pfändungsgrenze. Diese richtet sich nach der Höhe des erhaltenen Unterhaltes und wird bei jeglichen Änderungen jeweils darauf basierend berechnet.

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